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Unsere Mühlen

Im Inneren der Farinera können die einzelnen Mühlen besichtigt werden, die hier im Laufe der Zeit für die Mehlherstellung eingesetzt wurden, die "Blutmühle" ("molí de sang"), die Windmühle ("molí de vent"), verschiedene Handmühlsteine ("molinets de ma") und schließlich die "Feuermühle" ("molí de foc") samt aller dazugehörigen Mahlsteine und die für das Müllerhandwerk typischen Werkzeuge und Gerätschaften, die noch bis zur Schließung der Mühle und ihrer Umwandlung in ein Restaurant im Jahr 1962 in Gebrauch waren.

Lange Zeit prägten die Mühlen nicht nur das Landschaftsbild der Baleareninseln, sondern auch ihre Wirtschaft... Bis Ende des 19. Jahrhunderts waren sie unerlässlich, um die Ernährung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Unter einer Mühle versteht man die beiden Mühlsteine mit dem jeweiligen Mechanismus, von dem sie angetrieben werden, in einem weiteren Sinne aber auch das Gebäude, in dem sie untergebracht sind. Die Mühlsteine bildeten das Herzstück einer jeden Mühle und von ihrem reibungslosen Funktionieren hing das Ergebnis der Vermahlung ab. Je nach Gesteinsart und Getreidesorte war auf den Mahlflächen ein entsprechendes Furchenmuster aufgebracht. Mit der Zeit nutzten sich diese Rillen ab und mussten geschärft bzw. vertieft werden. Das war die Arbeit des Mühlenbauers, dem zur Ausübung seines Handwerks Picken ("pics") in ganz verschiedenen Formen zur Verfügung standen. Ursprünglich wurde der schwere Läuferstein mit Holzklötzen und Hebeln, dem "Mühlsteingalgen", zur Seite gelegt, später dann erleichterte ein Kran diese harte Arbeit.

Molí de sangMolí de ventMolí de foc

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